Verkehrssicherheit: Neues Verfahren zur Erkennung von Fahrunfähigkeit

02.12.2014 - Medienmitteilung

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Mit einem neuen Verfahren werden fahrunfähige Lenkende zuverlässig und ursachenunabhängig erkannt und aus dem Verkehr genommen. Dadurch wird ein wichtiger Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit geleistet. Ein entsprechendes Projekt zur Erkennung von Fahrunfähigkeit gleiste die Kantonspolizei Zürich im Jahr 2012 in Zusammenarbeit mit verschiedenen Organisationen auf. Seit Anfang November kommt das neue Verfahren nun zur Anwendung. Hierbei werden fahrunfähige Fahrzeuglenkende mit hoher Zuverlässigkeit erkannt – unabhängig davon, ob die Ursache Alkohol, eine Droge, Übermüdung oder ein medizinisches Problem ist.

Das neue Konzept basiert darauf, dass die Lenkenden und ihr Verhalten durch die kontrollierenden Polizisten beobachtet werden. Mittels eines Auswertungsbogens notieren und beurteilen die speziell geschulten Polizeifunktionäre entsprechende Wahrnehmungen. Innerhalb weniger Minuten erhalten die Kontrollierenden genügend Hinweise um zu entscheiden, ob durch die Staatsanwaltschaft eine Blut-/Urinprobe anzuordnen ist.

In Zusammenarbeit mit den Stadtpolizeien Zürich und Winterthur, der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, dem kantonalen Strassenverkehrsamt (Abteilung Administrativmassnahmen) und dem Institut für Rechtsmedizin der Universität Zürich (IRM-UZH) wurden die Angehörigen der Verkehrspolizei der Kantonspolizei Zürich sowie der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur entsprechend geschult.

Die ersten Ergebnisse der Versuchsphase seit Herbst 2012 zeigten bereits eine sehr hohe Zuverlässigkeit. Die Umstellung auf das neue Konzept ist per 1. November 2014 erfolgt. Seit diesem Zeitpunkt werden im Kanton Zürich keine Drogenschnelltests mehr verwendet.

Sämtliche beteiligten Institutionen sind überzeugt, mit dem neuen Vorgehen einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit zu leisten.

Kantonspolizei Zürich
Mediendienst / Tel. 044 247 36 36
Carmen Surber

Neues Verfahren zur Erkennung der Fahrunfähigkeit

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