Zehn Plagiat-Händler verhaftet

13.07.2018 - Medienmitteilung

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Teil der sichergestellten Plagiate

Die Kantonspolizei Zürich hat im Internet zehn Händler von gefälschten Markenprodukten identifiziert, verhaftet und mehrere Dutzend Plagiate sichergestellt.

Der Handel mit Plagiaten (Fälschungen von Markenartikeln) verursacht einen grossen Schaden, weshalb die Kantonspolizei Zürich dagegen vorgeht. Durch Ermittler der Abteilung Cybercrime sowie anderer Fachabteilungen, wurden in den vergangenen zwei Wochen zehn Internethändler identifiziert und verhaftet, welche Plagiate auf verschiedenen Plattformen im Internet angeboten hatten. Es konnten mehrere Dutzend Fälschungen wie Uhren, Lederwaren, Schmuck sowie gefälschte Zertifikate sichergestellt werden. Die Verkäufer wurden bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.

Viele Konsumenten lassen sich verführen, für wenig Geld ein Plagiat im Internet oder am Urlaubsort zu kaufen. Was viele aber nicht wissen: Der Handel mit Plagiaten und die Einfuhr gefälschter Waren sind verboten und können strafrechtliche Folgen nach sich ziehen. Die Begründung, man habe nicht gewusst, dass es sich um eine Fälschung handelt, schützt nicht vor einer Verurteilung. Wer einen Luxusartikel für einen Bruchteil des Listenpreises kauft, muss davon ausgehen, dass es sich um eine Fälschung handelt.

Die Kantonspolizei Zürich rät, neue Luxusartikel nur im Fachgeschäft oder entsprechende Occasionen nur bei vertrauenswürdigen Händlern einzukaufen.

Weitere Infos finden Sie unter: www.stop-piracy.ch

Kantonspolizei Zürich
Mediendienst / Tel. 044 247 36 36
Ralph Hirt
 

Bilddownload nur mit Quellenangabe Kapo ZH

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