Forensisches Institut Zürich

Tatortspurensicherung

Gemeinsame Kriminaltechnik auf dem Platz Zürich

Das Forensische Institut Zürich (FOR) wurde im März 2010 durch die Zusammenführung der Kriminaltechnischen Abteilung der Kantonspolizei Zürich und des Wissenschaftlichen Dienstes der Stadtpolizei Zürich gebildet. Das Institut bietet eine umfassende Dienstleistungspalette von der Spurensicherung am Tatort bis zu den kriminalwissenschaftlichen Auswertungen.

Die Zusammenlegung ist die Folge einer logischen und seit Jahren geforderten Reorganisation der polizeilichen Forensik auf dem Platz Zürich. Unter gemeinsamer Führung kann das Forensische Institut Zürich den laufend steigenden Anforderungen an die technischen Entwicklungen und an die Qualität im wissenschaftlichen Sachbeweis gerecht werden und im internationalen Umfeld Schritt halten. In der neuen Grösse gilt das Forensische Institut Zürich als Schweiz weit führendes Kompetenzzentrum in der Forensik.

Effizienzsteigerung als Synergiegewinn

Das bestehende fachliche Know-how und das forensische Potential der beiden bisherigen Einheiten kann neu noch besser genutzt und optimiert werden. Fachlich ergänzen sich die beiden Einheiten ideal, die technische Infrastruktur und die Administration hingegen werden künftig gemeinsam genutzt.

Der Personalbestand wird beibehalten. Ebenfalls beibehalten werden der funktionierende Mix von Polizeiwissen und zivilem Fachwissen und die entsprechenden Anstellungsverhältnisse. Somit ist die neue Organisation weiterhin mit Polizei-Fachkräften bestückt, insbesondere im Bereich der Spurensicherung am Tatort.

Rechtsform noch offen

Nach dem durchgeführten Vernehmlassungsverfahren ist der Entscheid über die künftige Rechtsform der von Stadt und Kanton Zürich getragenen, selbständigen Organisation nach wie vor offen. Nicht in Betracht gezogen wird eine Privatisierung. Die Sicherheitsdirektion des Kantons und das Polizeidepartement der Stadt Zürich haben darum gemeinsam ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben, das den rechtlichen Spielraum aufzeigt. Die neue Organisationsform soll indes eine uneingeschränkte, umfassende Auftragserfüllung im Dienst der Polizei und Justiz über die Kantonsgrenze hinaus und für den Bund ermöglichen.