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Forensische 3D/CAD-unterstützte Photogrammetrie (FPHG)

FPHG ist eine Dokumentationsmethode, mit der die Oberfläche von Objekten erfasst wird. Darauf aufbauend werden 3D-Modelle der Objekte im virtuellen Raum dreidimensional abgebildet. Mittels dieser Darstellung am Computer-Bildschirm lassen sich forensisch relevante Geschehnisse, Verkehrs- oder Flugunfälle und andere Ereignisse in Bezug auf Abläufe und formliche Übereinstimmung hin rekonstruieren.

Wie entstand FPHG?

FPHG basiert auf der konventionellen Photogrammetrie, die bei der Polizei routinemässig zur Unfall- und Tatortdokumentation angewendet wird. Abgeleitet von diesen Erfahrungen an grossen Objekten, wurde in einer interdisziplinären Projektstudie – Forensisches Institut Zürich (ehemals WD) / Unfalltechnischer Dienst der Stadtpolizei Zürich / Rechtsmedizinisches Institut der Universität Bern – das Photogrammetrie-Verfahren an die Auswertung von Kleinobjekten angepasst bzw. durch den Einbezug von 3D/CAD-Programmen erweitert. Dies erlaubt, die photogrammetrisch erfassten Objekte im virtuellen Raum in jede denkbare gegenseitige Position zu drehen und zu wenden. Es können somit Einpassversuche ausgeführt werden, ohne dass die Originale in irgendeiner Art und Weise verändert werden, ja nicht einmal mehr existieren müssen. Ergebnisse von FPHG-Untersuchungen lassen sich mittels Rekonstruktionen oder Versuchen überprüfen.

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