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Wissenschaftlicher Forschungsdienst
Sprengstoff
Der WFD untersucht alle in der Schweiz erfolgten Sprengstoffdelikte.
Diesbezügliche Arbeiten sind:
- Spurensicherung am Ereignisort
- Spurenauswertung (chemische Analytik, Materialidentifikation, Rückschlüsse auf Aufbau
und Funktionsweise der eingesetzten Sprengvorrichtung)
- Erstellung der notwendigen Berichte
- Expertentätigkeit bei Gerichtsverfahren
Der Einsatz des WFD (Sprengstoff, Pyrotechnik) ist kostenlos, da die Finanzierung vom Bund getragen wird. Alle Sprengstoffdelikte fallen unter Bundesrecht und müssen von den Kantonen dem WFD gemeldet werden.
Die Entschärfer des WFD stehen allen Kantonen zur Sicherstellung und Unschädlichmachung von unkonventionellen Spreng- und Brandvorrichtungen (USBV) sowie USBV-verdächtigen Gegenständen mit einer entsprechenden Ausrüstung unentgeltlich zur Verfügung
Fernlenk-Manipulator zur Sicherstellung und Unschädlichmachung von unkonventionellen Spreng- und Brandvorrichtungen
Im Zusammenhang mit der Sprengstoffgesetzgebung ist der WFD mit Prüf-, Kontroll- und Begutachtungsaufgaben betraut. Der WFD vertritt die Schweiz in einer technischen Kommission der internationalen Zivilluftfahrtsorganisation (ICAO) zur Bekämpfung von Sprengstoffkriminalität und -terrorismus im Luftverkehr.
HPLC-Massenspektrometer mit Massenspektrum von 2,4,6-Trinitrotoluol
