Schifffahrt / Gewässer

Wie schnell darf man fahren auf dem Zürichsee?

In den Uferzonen max. 10 km/h. Ausserhalb dieser Begrenzung gibt es keine Geschwindigkeitsbeschränkung.

Was bedeutet die innere bzw. äussere Uferzone?

Als innere Uferzone gilt der Gewässergürtel bis zum Abstand von 150 m vom Ufer. Die äussere Uferzone erstreckt sich von 150 Metern bis 300 Metern vom Ufer oder von Wasserpflanzenbeständen. Weitere Informationen zum Verhalten in den Uferzonen finden Sie in unserem Merkblatt.
Zudem gibt es im unteren Hafenbecken und um die Inseln Ufenau und Lützelau eine Geschwindigkeitsbeschränkung.

Darf ich mit einem Schlauchboot (Badegerät) über den Zürichsee rudern?

Schlauchboote, welche nicht immatrikuliert werden können (d.h. über keine Bootsnummer verfügen), gelten als Badegeräte. Diese dürfen nur in der inneren Uferzone benützt werden.

Ab wann und wie lange darf man Wasserskifahren?

Auf dem Zürichsee darf bei klarer Sicht zwischen 08:00 Uhr und Sonnenuntergang, längstens aber bis 21:00 Uhr Wasserski gefahren werden.

Wo ist die tiefste Stelle im Zürichsee und wie tief ist es an dieser Stelle?

Die tiefste Stelle liegt zwischen Oberrieden und Herrliberg und beträgt 136 Meter.

Wie viele Schiffe gibt es im Kanton Zürich?

Im Kanton Zürich sind ca. 10'500 Schiffe immatrikuliert.

Welches ist das Einsatzgebiet der kantonalen Seepolizei?

Alle Gewässer im Kanton Zürich. Dazu gehören neben dem Zürichsee unter anderem der Greifen- und Pfäffikersee, wie auch die Flüsse Rhein, Limmat, Reuss u.s.w.

Wie viele Seepolizisten gibt es bei der Kantonspolizei Zürich?

Zurzeit arbeiten 25 Männer und 3 Frauen beim Seepolizeizug, welche im Schichtdienst rund um die Uhr tätig sind. Zudem sorgt ein Betriebsmechaniker für die ständige Einsatzbereitschaft aller Fahrzeuge.

Wie wird man Seepolizist/In?

Nach der Ausbildung zum Kantonspolizisten können sich tauchtaugliche Interessentinnen und Interessenten um eine Stelle bei der Seepolizei bewerben. Mehr Informationen zur Ausbildung zum Kantonspolizisten finden Sie hier.

Was macht die Seepolizei im Winter?

Sie unterstützt vermehrt die Kollegen der Verkehrs- und Regionalpolizei. Während der Wintermonate absolvieren viele Seepolizisten interne Ausbildungen, die sie während der Sommersaison nicht besuchen können.

Wie dick muss das Eis auf einem Gewässer sein, damit man es betreten kann?

Generell sollte keine Eisfläche betreten werden, die nicht von den Behörden freigegeben ist. Ob das Eis hält, wird nicht nur von der Dicke, sondern auch von der Qualität des Eises massgeblich beeinflusst.

Was ist nötig, um die Schiffsführerprüfung ablegen zu können?

Sie fordern bei der Schifffahrtskontrolle die entsprechenden Unterlagen für die Anmeldung zur Prüfung an. Die bestandene Theorieprüfung ist Voraussetzung für die Anmeldung zur praktischen Prüfung.

Wo und wie erhalte ich einen Bootsplatz am Zürichsee?

Die Ufergemeinden verwalten die Bootsplätze und geben gerne Auskunft.

Was muss ich tun, damit ich mit einem nicht im Kanton Zürich immatrikulierten Schiff Ferien auf dem Zürichsee verbringen kann?

In der Schweiz immatrikulierte Schiffe dürfen auf dem Zürichsee verkehren. Die Besitzer ausländischer Schiffe melden sich bei der kantonalen Schifffahrtskontrolle. Diese ist unter folgender Anschrift erreichbar:

Schifffahrtskontrolle
Seestrasse 87
CH-8942 Oberrieden
Telefon +41 (0)58 811 80 00
http://www.stva.zh.ch/schiko

Wer darf im Zürichsee fischen?

Abgesehen von der Patentfischerei gilt für Zürichsee, Greifensee, Pfäffikersee und Türlersee das Freiangelrecht. Mit einer Angelrute mit einer einzigen einfachen Angel ohne Köderfisch darf jedermann/frau in den erwähnten Gewässern fischen. Erlaubte Köder sind Wurm, Mädli, Brot, Speck, Gummischlüchli. Weitere Angaben finden sie auf der Website der kantonalen Fischerei- und Jagdverwaltung.

Wo darf im Zürichsee nicht getaucht werden? Welche Risiken und Gefahren sind zu berücksichtigen?

Sporttauchen ist verboten:

  • auf den Fahrlinien der Kursschiffe
  • in engem Fahrwasser
  • bei Hafeneinfahrten
  • in der Nähe von behördlich zugelassenen Liegeplätzen
  • Im Umkreis von 100m um behördlich bewilligte Landungsstellen der Kursschiffe

Unser Flugblatt "Achtung Tauchunfall!" weist Sie auf spezifische Gefahren hin.