IST - Interventionsstelle gegen Häusliche Gewalt

Häusliche Gewalt - Halt

Die Interventionsstelle gegen Häusliche Gewalt (IST) ist im Gewaltschutzgesetz (§ 17 Abs. 1 GSG) gesetzlich verankert. Sie ist seit dem 1. Januar 2014 organisatorisch in der Präventionsabteilung der Kantonspolizei Zürich angesiedelt. Zur Erfüllung ihrer kantonalen Aufgaben und zwecks Gewährleistung der Gleichbehandlung ihrer Kooperationspartner, wozu u.a. auch die Kantonspolizei Zürich gehört, wird sie als eine von dieser fachlich unabhängige Stabstelle geführt.

Die IST gewährleistet, steuert, koordiniert und überprüft die Zusammenarbeit der mit Häuslicher Gewalt befassten Behörden und Beratungsstellen des gesamten Kantons Zürich. Sie ist für deren fachliche Aus- und Weiterbildung besorgt, unterstützt die Tätigkeit entsprechender Organisationen, insbesondere hinsichtlich vorbeugende Massnahmen zur Verminderung der Gewalt, und fördert die regelmässige Information der Bevölkerung zu Fragen der Häuslichen Gewalt. Darüber hinaus ist sie für die Vernetzung und Zusammenarbeit der mit dieser Thematik befassten Behörden, Institutionen und Fachpersonen auf nationaler als auch internationaler Ebene verantwortlich.

Die IST wird in ihrer Tätigkeit durch eine ebenfalls im Gewaltschutzgesetz verankerte fachübergreifende Arbeitsgruppe unterstützt, namentlich das Strategische Kooperationsgremium (§ 17 Abs. 2 GSG). Zudem leitet die IST die interdisziplinär zusammengesetzte Arbeitsgruppe Monitoring, welche sich vorwiegend mit Schnittstellenthemen auf operativer Ebene befasst.

Ziele der Interventionsstelle und ihrer Gremien sind:

  • Verminderung von Häuslicher Gewalt
  • Optimierung des Schutzes und der Sicherheit gewaltbetroffener Personen
  • Entwicklung und Förderung nachhaltiger Prävention und wirksamen Interventionen gegen Häusliche Gewalt
  • Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis