Weitere Informationen

Projekte

Präventionsprogramm «Herzsprung»

Pilotprojekt der Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich in Projektpartnerschaft mit der Bildungsdirektion des Kantons Zürich (Beauftragter für Gewalt im schulischen Umfeld)
Das Präventionsprogramm «Herzsprung – Freundschaft, Liebe, Sexualität ohne Gewalt» fördert respektvolles und wertschätzendes Verhalten in jugendlichen Liebesbeziehungen und bei Dates. Nach einer erfolgreichen Pilotphase in fünf Schulklassen im Jahr 2015 wird es gegenwärtig weiterentwickelt und optimiert. Das überarbeitete Programm wird voraussichtlich im Frühjahr 2017 zur Verfügung stehen.

Häusliche Gewalt und Alkohol

Der Fachverband Sucht und die Schweizerischen Konferenz gegen Häusliche Gewalt (SKHG), vertreten durch die IST, lancierten gemeinsam das Projekt „Häusliche Gewalt und Alkohol: Bedarfsanalyse, Sensibilisierung und Vernetzung, Handlungsempfehlungen“. Ziel war es - ausgehend von den 2013 veröffentlichten Ergebnissen und Handlungsempfehlungen der Studie „Gewalt in der Partnerschaft und Alkohol“ - die Versorgung direkt oder auch indirekt von dieser Dualproblematik betroffener Menschen in der Schweiz zu verbessern. Das Projekt wurde vom Nationalen Programm Alkohol (NPA) des Bundesamts für Gesundheit (BAG) mitfinanziert und dauerte vom 1. Juni 2014 bis 31. Dezember 2015.

Opfern eine Stimme geben

Was Opfer von Gewaltverbrechen zu sagen haben, wird oft überhört. Viele Opfer führen in unserer Gesellschaft ein Schattendasein.

Philippe Stauffacher wollte im Rahmen seines Abschlussprojektes (Master of Arts in Design, Ereignis) den Opfern von Gewaltverbrechen eine Stimme geben und damit die Öffentlichkeit zum Diskurs anregen. Gemeinsam mit der Opferberatung Zürich hat er eine anonyme Opferumfrage durchgeführt. Er wollte wissen, was Opfer beschäftigt und was sie uns zu sagen haben, wenn sie frei reden können. Der Fokus lag dabei auf männlichen Opfern. Auf lebensgrossen Plakaten wurden die gesammelten Zitate und Aussagen vom 2. bis 12. Juni 2014 an den Brückenpfeilern beim Escher-Wyss-Patz / Hardbrücke der Öffentlichkeit präsentiert. Das Projekt wurde von der Stadtpolizei Zürich und der Kantonspolizei Zürich bzw. der Interventionsstelle gegen Häusliche Gewalt unterstützt.