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Internationale Übereinkommen

Istanbul-Konvention

Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt (Istanbul-Konvention)

 
Die Istanbul-Konvention bezweckt einerseits die Verhinderung von Gewalt an Frauen und häuslicher Gewalt, andererseits steht die Förderung der Gleichstellung von Frau und Mann im Fokus.
Erreicht werden soll dies mittels präventiven Massnahmen wie beispielsweise Sensibilisierungskampagnen, dem Bereitstellen von Beratungs- und Schutzeinrichtungen und der Strafverfolgung diverser Gewalttaten. Ausserdem enthält die Konvention Bestimmungen über Migration und Asyl und die internationale Zusammenarbeit. Die Schweiz ratifizierte das Übereinkommen am 14. Dezember 2017, so dass es am 1. April 2018 in Kraft treten wird. Details zum Vernehmlassungsverfahren und zur Ratifizierung finden Sie beim Bundesamt für Justiz. Weitere Ausführungen zur Istanbul-Konvention finden Sie bei folgenden Institutionen:

Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (CEDAW)

Das Übereinkommen zur Beseitigung von Diskriminierung der Frau gibt Leitlinien vor, wie die Gleichstellung von Frau und Mann erreicht werden kann. Neben Themen wie beispielsweise Abbau von Rollenstereotypen, Schutz der politischen Rechte der Frau, gleiche Bildungs-Chancen und Löhne für Männer und Frauen behandelt das Übereinkommen auch Gewalt gegen Frauen. Zusätzlich zum Abkommen wurden vom CEDAW-Ausschuss zwei Allgemeine Empfehlungen veröffentlicht, welche die Staaten dazu anhalten, auch Gewalt von Privatpersonen durch Massnahmen wie Prävention, Strafuntersuchung und -verfolgung zu begegnen. Das Übereinkommen wurde von der Schweiz im Jahre 1997 ratifiziert und trat im selben Jahr in Kraft. Aktuelles zur Umsetzung in der Schweiz werden auf der Seite des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann aufgeschaltet. Weitere Informationen geben folgende Institutionen:

Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK)

Die Menschenrechtskonvention erhält grundlegende Menschenrechte, wie zum Beispiel das Recht auf Leben, das Recht auf Freiheit und Sicherheit oder das Verbot der Diskriminierung. Die Schweiz ratifizierte die EMRK im 1974 und darauffolgend weitere Zusatz- und Änderungsprotokolle. Der Verlauf lässt sich beim Bundesamt für Justiz nachlesen. Weitere Informationen zur EMRK finden Sie bei folgenden Institutionen:

Übereinkommen über die Rechte des Kindes (Kinderrechtskonvention)

Die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen verpflichtet die Staaten, sich aktiv für das Kindeswohl einzusetzen. Die Rechte auf Gleichbehandlung, auf die Wahrung des Kindeswohls, auf Leben und persönliche Entwicklung und auf Anhörung und Partizipation stellen die Grunprinzipien der Konvention dar. Mit Ausnahme der USA haben alle Staaten der Welt die Kinderrechtskonvention ratifiziert; die Schweiz im Jahre 1997. Weitere Informationen zur Umsetzung in der Schweiz finden Sie auf der Informationsplattform www.humanrights.ch. Folgende Institutionen haben die Kinderrechtskonvention anschaulich aufbereitet: