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Opferhilfegesetz

Das Opferhilfegesetz regelt die Unterstützung von Personen, die durch eine Straftat in ihrer körperlichen, psychischen oder sexuellen Integrität unmittelbar beeinträchtig worden sind oder deren Angehörigen (Art. 1 OHG).

Die Kantonale Opferhilfestelle ist - zusammen mit den Opferberatungsstellen - für den Vollzug des Opferhilfegesetzes zuständig. Sie hat gegenüber den Opferberatungsstellen Aufsichtsfunktion und ist für deren Finanzierung verantwortlich.

Ziele der Opferhilfe sind:

  • Opfer und ihre Angehörigen erhalten angemessene finanzielle Leistungen
  • Opfer und ihre Angehörigen werden bei der Verarbeitung der Folgen der Straftat wirksam unterstützt
  • Versorgungssicherheit und Versorgungsgerechtigkeit im Bereich Opferberatung sind sichergestellt
  • Die Finanzierung der Opferberatungsstellen erfolgt transparent sowie leistungs- und wirkungsorientiert
  • Über die Opferhilfe wird adressatengerecht informiert