Schwerpunkte

Waffen

Verbotene Waffen

Küchen- oder Taschenmesser sind keine Waffe im Sinne des Waffengesetzes, obwohl man auch damit erheblichen Schaden anrichten kann. Wann ein Messer zum verbotenen Gegenstand wird, regelt das Waffengesetz. Auch hier gibt es häufig Grenzfälle, bei denen die Definition nicht immer einfach ist. Es wird grundsätzlich zwischen Hieb-, Stich-, Schlag- und Schusswaffen unterschieden.

Der Umgang mit folgenden Waffen ist für dich nicht erlaubt. Du darfst sie weder kaufen noch besitzen und natürlich auch nicht mitführen!

Verbotene Messer

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Einhändig und automatisch bedienbare Messer, wie zum Beispiel Schmetterlingsmesser, dürfen weder erworben noch getragen werden, wenn die Klinge mehr als 5 cm lang ist und wenn die Gesamtlänge mehr als 12 cm beträgt.

Gefährliche Geräte

wurfsterne

Nun-Chaku
Reizgas
Wurfstern
Schleudern
Schlagring/Schlagstock
Baseballschläger
(wenn als Waffe eingesetzt)
Wurfstern
Elektroschockgerät

Diese Geräte sind dazu bestimmt, Menschen zu verletzen. Deshalb sind sie verboten.

Schusswaffen

pistole

Pistolen
Revolver
Gaspistole
Luftdruck- und CO2-Pistole

Unter die Waffengesetzgebung fallen zudem (Verwechslungsgefahr):
Imitationswaffen
Schreckschuss- und Softair-Waffen
Paintball-Waffen

Softair-Gun oder echte Waffe?

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Softair-Waffen werden immer wieder für die Begehung von Straftaten verwendet. Für die Opfer ist das Plastikimitat von einer echten Waffe nicht zu unterscheiden. Es besteht akute Verwechslungsgefahr, was gefährliche und tragische Folgen haben kann. Grundsätzlich gilt, Softair-Waffen gehören nicht in Kinderhände.
Druckluft- und CO2-Waffen, Paintballwaffen, Imitations- und Schreckschusswaffen fallen seit dem 12.12.2008 unter die Waffengesetzgebung. Der Verkauf dieser Waffen darf nur mit einer Waffenhandelsbewilligung für Nichtfeuerwaffen erfolgen. Der Verkauf der Waffe muss mittels eines schriftlichen Vertrags dokumentiert werden. Der Käufer der Waffe muss 18 Jahre alt sein.