Zielgruppen

Beratung

Kontaktaufnahme

Aus Erfahrung wissen wir, dass viele Opfer einer Straftat keine Anzeige erstatten. Gefühle wie Ohnmacht oder Ratlosigkeit mögen eine entscheidende Rolle spielen. Vielleicht ist es einem auch peinlich, von einer Person ohne erkennbaren Grund ausgeraubt, geschlagen oder gar sexuell genötigt zu werden. Wichtig ist, dass Du mit jemandem über Deine Erlebnisse sprichst und aktiv wirst. Setz Dich so schnell wie möglich mit der Polizei in Verbindung. Nur so kann die Fahndung nach dem oder den Tätern sofort aufgenommen und die ersten Ermittlungen vorgenommen werden. In Notfällen wählst Du die Notrufnummer 117!

Aus gutem Grund empfehlen wir jedem Opfer einer Straftat zur Kontaktaufnahme mit der Polizei. Das kann durch persönliche Vorsprache oder durch eine telefonische Kontaktaufnahme im Polizeiposten am Wohn- oder Tatort erfolgen. Es gibt aber auch die Möglichkeit, sich per Kontaktanfrage direkt mit dem Dienst Jugendintervention in Verbindung zu setzen. Natürlich kannst Du uns auch anrufen.

Wir hören Dir zu und zeigen Dir mögliche Lösungen auf. Du bist einer Straftat nicht hilflos ausgeliefert. Vergiss den Gedanken, dass eine Anzeige sowieso nichts bringt. Melde Dich. Auch wenn der Täter aus Deinem Umfeld stammt und Dich bedroht damit Du nicht zur Polizei gehst. Täter, die nicht gestoppt werden, machen weiter. Das ist klar. Deshalb ist es wichtig, Anzeige zu erstatten. Nur so können wir Dich beraten. Wir weisen Dich auf das Opferschutzgesetz und Institutionen hin, die Dich Deiner Situation angepasst unterstützen. Die Polizei kann Dich aber auch über die möglichen Konsequenzen für den Täter informieren.  

Du kannst Dich aber auch diskret bei uns melden, wenn Du verdächtige Feststellungen gemacht hast. Wir nehmen Deinen Hinweis ernst und gehen der Sache nach. Zeugen einer Straftat raten wir dringend, ihre Beobachtungen sofort via Notruf der Polizei zu melden. Hinweise zum Aussehen der Täter und deren Fluchtrichtung sind sehr wertvoll.