Forschung & Entwicklung

Forschung & Entwicklung

Forschung & Entwicklung

Der Fachbereich Forschung & Entwicklung gehört zur Stabsabteilung der Flughafenpolizei und befasst sich mit aktuellen und zukünftigen Herausforderungen im Sicherheitsbereich. Dabei steht der Mensch vor dem Hintergrund systemischer Überlegungen im Fokus.

Der zunehmende Komplexitätsgrad und die Technologisierung der Umwelt stellen neue Herausforderungen an Mensch und Organisationen. Nur ein optimales Zusammenspiel von Mensch, System und Technik garantiert eine gute Sicherheit.
FE unterstützt bei internen Projekten unter Anwendung von wissenschaftlichen Erkenntnissen und Methoden. Dabei wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt, der den Mensch im Zusammenspiel mit der Umwelt betrachtet. Wir möchten Erkenntnisse aus der Arbeits- und Organisationspsychologie sowie der Human Factors Forschung für die Praxis im Sinne eines Science Transfers anwendbar machen.

Der Fachbereich Forschung & Entwicklung (FPSTA-FE) besteht seit 2009 und wird durch drei wissenschaftliche Mitarbeiterinnen geführt.

Der Fachbereich Forschung und Entwicklung führt Forschung und Beratung in der Arbeits- und Organisationspsychologie und Human Factors im Sicherheitsbereich durch.

Die Aufgaben von FE gliedern sich in zwei Bereiche:

  1. Beratung bei operationellen Projekten
  2. Durchführung eigenständig initiierter Forschung

Unser Ziel ist es mit einem ganzheitlichen Blick einen Beitrag zur Luftfahrtsicherheit zu leisten. Nur wenn wir verstehen, wie Menschen entscheiden und vorgehen, kann ihr Verhalten nachhaltig beeinflusst werden.


Prozessoptimierung der Sicherheitskontrollstelle
Die Sicherheitskontrollstelle am Flughafen stellt ein dynamisches System mit verschiedensten Einflussfaktoren dar. Im Hinblick auf die steigende Passagieranzahl und technischen Entwicklungen soll der Gesamtprozess hinsichtlich der Kernaspekte Sicherheit, Effizienz und Kundenzufriedenheit optimiert werden. FE leistet dabei methodische und konzeptionelle Unterstützung.


Erstellung eines regelmässigen Kennzahlen Reportings zur Qualitätskontrolle und als Rückmeldung an die Mitarbeitenden

Sicherheit zu generieren bringt Herausforderungen mit sich. So fehlt beispielsweise eine direkte Rückmeldung über die Arbeitsleistung. Solange nichts passiert, kann man von einem sicheren Zustand ausgehen. Das regelmässige Kennzahlen Reporting gibt intern einen aktuellen Stand zu verschiedenen Qualitätsmerkmale. Gleichzeitig erhalten Mitarbeitende eine Rückmeldung über ihre Leistung.

Teamarbeit bei Ad-hoc-Crews im Sicherheitsbereich
Teamarbeit stellt das zielgerichtete Zusammenspiel von verschiedenen Personen im Hinblick auf eine Aufgabe oder Situation dar. Dabei ist es notwendig, dass alle Teammitglieder das gleiche Verständnis für die Tätigkeit und die verschiedenen Aufgaben mitbringen. Bei Ad-hoc-Crews ist durch die ständige neue Zusammensetzung die Teamarbeit erschwert. In Kooperation mit der ETH Zürich möchte das Forschungsprojekt herausfinden, wie man diese spezielle Form der Teamarbeit unterstützen kann.


ASPECT (Analysing Suspicious Persons and Cognitive Training)
Ziel: Grundlagenforschung zur frühzeitigen Verhaltenserkennung von verdächtigen Personen, die kriminelle oder andere feindliche (terroristische) Absichten haben. ASPECT ist ein interdisziplinäres Forschungsprojekt mit Experten der Universität Zürich, der Kriminal- und Flughafenpolizei der Kantonspolizei Zürich.