Schreiben, was ist

08.08.2018 - Mitteilung

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Rapportbüchlein mit Kugelschreiber

Das Rapportieren gehört zu den Hauptaufgaben der Polizei. Seit jeher sind der Stift und das Notizbuch enge Begleiter der Polizei, wobei diese Utensilien bei den Zürcher Polizeikorps zumindest zum Teil schon länger durch ein Tablet abgelöst worden sind.

Damit können die Frontpolizisten seit mehreren Jahren Rapporte von häufig vorkommenden Delikten direkt am Ort des Geschehens mit elektronischen Formularen erfassen. So wird der administrative Nachbearbeitungsaufwand im Büro erheblich reduziert.

Dokumentiert wird dabei das Handeln der Polizei; das ist Pflicht. So amtet die Polizei zum Beispiel als Strafverfolgungsbehörde und ist verpflichtet, entsprechende Ermittlungen einzuleiten, wenn sie von einer Straftat oder von einem Verdachtsgrund erfährt, der auf eine Straftat hinweist. Dies kann durch eigene Feststellungen, durch Anzeigen aus der Bevölkerung oder von andern Behörden geschehen. Danach rapportieren die Polizisten den von ihnen ermittelten Sachverhalt je nach Delikt entweder an die zuständige Staatsanwaltschaft oder das entsprechende Statthalteramt.

Somit kommt den von der Polizei verfassten Rapporten eine grosse Bedeutung im Strafverfahren zu. In diesen Rapporten müssen alle polizeilichen Ermittlungen klar, übersichtlich und sachlich dokumentiert werden. Und das ist mit ein Grund, weshalb bei der Aufnahmeprüfung für die Polizeischule zuallererst ein Deutschdiktat geschrieben werden muss.

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