Tipps für ein Gespräch mit Ihren Kindern zum Thema Radikalisierung

09.01.2019 - Mitteilung

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Broschüre "Mit Kindern über Radikalisierung und Extremismus sprechen"

Schwere Gewaltverbrechen lösen Verunsicherungen und Ängste aus. Online können die Geschehnisse zeitnah verfolgt werden, und so gelangen Terroranschläge im Ausland auch in unsere Stuben. Für Eltern kann es schwierig sein, mit ihren Kindern über die schockierenden Bilder zu sprechen. Unsere Interventionsstelle gegen Radikalisierung und gewalttätigen Extremismus (IRE) bietet deshalb Unterstützung an.

Der Leiter IRE, Daniele Lenzo, hat in enger Zusammenarbeit mit weiteren Fachstellen und Experten die Informationsbroschüre «Mit Kindern über Radikalisierung und Extremismus sprechen» entwickelt. Diese gibt Antworten auf zehn oft gestellte Fragen und enthält wertvolle Tipps für die Gesprächsführung. Die Broschüre ist online verfügbar. Gedruckte Exemplare können bei Bedarf bei der Präventionsabteilung der Kantonspolizei bestellt werden.

Die IRE stellt als kantonale Anlaufstelle zum Thema Radikalisierung und Extremismus weitere niederschwellige Informations- und Beratungsangebote zur Verfügung. Sie kann zum Beispiel für Vorträge in Elternvereinigungen oder für die Mitgestaltung von Workshops angefragt werden.

Die IRE leistet auch einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung des Nationalen Aktionsplans zur Verhinderung und Bekämpfung von Radikalisierung und gewalttätigem Extremismus, der am 7. Dezember 2017 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Die Früherkennung von Radikalisierungstendenzen – sei es in Schulklassen, Sportvereinen oder anderswo – ist der Schlüssel für erfolgreiche Präventionsarbeit. Das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Helfen Sie uns dabei, indem Sie uns verdächtige Beobachtungen melden.

 

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