Projekt «Rapportierung+» der Zürcher Polizeien

16.05.2013 - Medienmitteilung

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Die Zürcher Polizeien schreiben neu ihre Rapporte schneller und einheitlich. Mittels iPad können die Polizistinnen und Polizisten bei einigen Delikten ihre schriftlichen Aufgaben vor Ort praktisch abschliessend erledigen.
Die Zürcher Polizeikorps sind schweizweit die ersten, die flächendeckend die elektronische Frontrapporterstattung mittels iPad einführen.

Die Zürcher Polizeien lancierten das Projekt «Rapportierung+» mit dem Ziel, die Verarbeitungsprozesse zu vereinheitlichen, Optimierungspotenziale aufzudecken sowie technische Unterstützungsmöglichkeiten zu prüfen und umzusetzen. In diesem Projekt wurde auch evaluiert, wie die polizeiliche Rapporterstattung vor Ort mittels modernen Geräten unterstützt werden kann.

In den vergangenen Monaten wurden zahlreiche Formulare vereinfacht und über alle Polizeikorps im Kanton Zürich vereinheitlicht. Es wurde in Zusammenarbeit mit den Untersuchungsbehörden der Fokus der Rapportinhalte auf das Wesentliche beschränkt. Die elektronische Datenübermittlung durch technische Unterstützung der Frontsachbearbeitenden wurde ausserdem geprüft. Für die technische Unterstützung wurden verschiedene Notebook- und Tabletlösungen sowie digitale Schreibmittel (Digital Pens) evaluiert. Im Rahmen der Abklärungen und Tests hat sich das iPad als das sicherste und geeignetste Gerät gezeigt. Bei sämtlichen Tests waren Frontfunktionäre involviert, deren Rückmeldungen massgeblich die Weiterentwicklung unterstützt und vorangetrieben haben. Eine Auswertung der Rückmeldungen der Testpersonen ergab, dass 97% dieser Polizistinnen und Polizisten die Ausrüstung der Frontfunktionäre mit iPad - und damit die elektronisch unterstützte Frontrapportierung - als sinnvoll oder sehr sinnvoll erachten.

In den kommenden Wochen werden Frontpolizisten der Zürcher Polizeikorps mit iPads ausgerüstet. Rapporte von häufig vorkommenden Delikten können neu direkt am Ort des Geschehens mit den elektronischen Formularen erfasst werden. Damit wird der administrative Nachbearbeitungsaufwand im Büro reduziert und eine schnellere Verfügbarkeit der Daten im polizeilichen Rapportierungssystem „Polis“ erreicht. Somit können die Mitarbeitenden vermehrt in ihrem Kerntätigkeitsbereich aktiv sein. Ausgerüstet werden Polizistinnen und Polizisten, die häufig am Ereignisort Tatbestände aufnehmen, wie zum Beispiel Einbruch- und Ladendiebstähle, Sachbeschädigungen oder Hausfriedensbrüche.


Kantonspolizei Zürich, Mediendienst, Beat Jost, 044 247 36 36
Stadtpolizei Zürich, Mediendienst, Judith Hödl, 044 411 91 11
Stadtpolizei Winterthur, Peter Gull, 052 267 58 90

Präsentation "Rapportierung+"

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