Winterthur: Tödliche Kollision auf Bahngleis

07.02.2017 - Medienmitteilung

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Bei einer Kollision zwischen einem Baustellenfahrzeug und einem Güterzug ist am frühen Dienstmorgen (7.2.2017) ein Arbeiter tödlich verletzt worden.

Kurz nach 04.30 Uhr kollidierte ein durch den Hauptbahnhof Winterthur Richtung Zürich fahrender Güterzug mit einem Baustellenfahrzeug. Der 39-jährige Lenker des Dumpers wurde dabei so schwer verletzt, dass er noch auf der Unfallstelle gestorben ist. Der genaue Unfallhergang ist zurzeit unklar und wird untersucht. Der Arbeiter hatte den Auftrag, ausserhalb der Geleise Betonabbruch zu entsorgen. Weshalb er mit dem Fahrzeug auf die Geleise gelangt ist, ist im Moment nicht klar und bildet Gegenstand der eingeleiteten Untersuchungen.

Wegen des Unfalls kam es während rund zwei Stunden zu einem Totalunterbruch der Strecken zwischen Winterthur und Zürich sowie Winterthur und Bülach. Ab 06.35 Uhr verkehrten praktisch alle Fernverkehrszüge sowie die S7 und S12 wieder normal. Zurzeit ist der Bahnverkehr nach wie vor eingeschränkt.

Nebst der Kantonspolizei Zürich standen Angehörige der SBB, der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland, der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle SUST sowie des Amtes für Abfall, Wasser, Energie und Luft AWEL, die Stadtpolizei Winterthur sowie Schutz & Intervention Winterthur und ein Rettungswagen im Einsatz.

Kantonspolizei Zürich
Mediendienst / 044 247 36 36
Cornelia Schuoler

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