Zürich: Hohes Schadenpotential durch Ransomware Angriffe

29.07.2019 - Medienmitteilung

Zurück zu Medienmitteilungen

Die Kantonspolizei Zürich beobachtet seit Mai einen Anstieg von Ransomware-Fällen im Kanton Zürich. Dabei besteht für die Betroffenen aufgrund der Verschlüsselung von Daten grosses Schadenspotenzial.

Seit Mai stellt die Kantonspolizei Zürich eine Zunahme von Ransomware-Fällen im Kanton Zürich fest. Die verwendete Malware – wie zum Beispiel LockerGoga, Ryuk oder aktuell MegaCortex – richten bei KMUs und Grossunternehmen grossen finanziellen Schaden an. Die Ransomware verschlüsselt Computer und legt ganze IT-Systeme lahm.

Die Täter gehen dabei gezielt vor, indem sie sich vorgängig über die anzugreifenden Unternehmen informieren.

Die Kantonspolizei Zürich empfiehlt den Unternehmen ein besonderes Augenmerk auf externe sowie vermeintliche interne E-Mails mit Links und Anlagen, zu werfen. Konkret bedeutet dies:

  1. E-Mail-Inhalt auf Sinnhaftigkeit hinterfragen
  2. E-Mail-Absender auf Richtigkeit prüfen
  3. Vor dem Anklicken eines Links die URL auf Korrektheit prüfen

Im Schadenfall soll umgehend Anzeige bei der Polizei erstattet werden. Je schneller die Polizei über einen Vorfall orientiert wird, desto grösser sind der Erkenntnisgewinn und die Chance einer erfolgversprechenden Täterverfolgung.

Kantonspolizei Zürich
Mediendienst / Tel. 044 247 36 36
Florian Frei

Zurück zu Medienmitteilungen