Cybercrime

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Neue Website der Fachstelle Cybercrime

Auf cybercrimepolice.ch werden tagesaktuell Warnmeldungen für die Bevölkerung vor gegenwärtigen und vor allem neuen Cyberbedrohungen publiziert.

 

Erpresser-Mails im Umlauf

Aktuell erhalten wir wieder vermehrt Anfragen von Bürgern, welche in ihrem Posteingang auf eine Erpresser-Mail gestossen sind. Diese scheinen von der eigenen Mailadresse zu kommen und sind an folgender Betreffzeile zu erkennen: „48 Stunden zu zahlen“

(vollständiger Text der Mail)

Wir raten Ihnen:

Sie wurden NICHT gehackt. Es handelt sich um einen Bluff.
Leider werden solche Mails zur Zeit zu tausenden versendet. Ein fast identisches Mail finden Sie beispielsweise hier.

Weitere Informationen zur sogenannten „Fake Sextortion“ finden Sie beim Bund auf der Internetseite.

Die Täterschaft verwendet E-Mail-Adressen, Telefonnummern und Passwörter, welche bei Datenlecks publik gemacht wurden. Sofern Sie nicht bezahlt haben, können Sie die E-Mail-Nachricht einfach löschen.
Um Ihre Privatsphäre zu schützen und den Datenschutz zu gewährleisten, verlassen Sie sich am besten auf die üblichen Best Practices:

  • Sicherheitsupdates installieren
  • keine Anhänge von unbekannten Absendern öffnen
  • bei Anhängen von (vermeintlich) bekannten Absendern auf anderem Kanal den Absender verifizieren
  • integrierte Kamera bei Nicht-Gebrauch abdecken

Immer mehr klassische Delikte verlagern sich ins Internet, was zu neuen Gefahren im Cyberspace führt. Die Abteilung Cybercrime der Kantonspolizei Zürich sorgt mit Prävention und Repression für mehr Sicherheit im virtuellen Raum.

Die Abteilung Cybercrime ermittelt führend in der Schweiz gegen alle Formen der Internetkriminalität. Da letztere in der Regel kantons- und länderübergreifend ist, sucht die Abteilung Cybercrime regelmässig die Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Behörden. Zu den wichtigsten Aufgaben gehören neben der Ermittlung von Straftätern auch die stetige Weiterentwicklung neuer Ermittlungsansätze im digitalen Bereich und die Know-How-Weitergabe an sämtliche Mitarbeitenden der Kantonspolizei Zürich.

Zusammen mit den Präventionsspezialisten verfolgt die Abteilung Cybercrime der Kantonspolizei Zürich ausserdem präventive Ansätze, um digitalisierter Kriminalität vorzubeugen.

Für Notrufe oder andere dringende Meldungen: Notrufnummer 117

Aus rechtlichen Gründen können Anzeigen leider nicht per E-Mail entgegengenommen werden. Wenden Sie sich hierfür an den nächsten Polizeiposten.
 

Das Internet und seine Dienste bilden in der heutigen Zeit einen festen Bestandteil unseres täglichen Lebens. Wir schreiben E-Mails, kaufen in Online-Shops ein und nutzen E-Banking. Aufgrund des technologischen Wandels sind die Möglichkeiten heute fast grenzenlos.

Doch auch Menschen mit kriminellen Absichten nutzen das Internet für ihre Zwecke. Sie angeln sich persönliche Daten (sog. phishing, vom engl. „password“ Passwort und „fishing“ angeln), hacken Computer, erpressen Geld, nehmen online Betrugshandlungen vor oder verkaufen illegale Betäubungsmittel im Darknet. Dabei werden sie immer professioneller und finden neue Wege für deliktische Handlungen im Cyberspace.

Vor diesem Hintergrund legen die Spezialisten der Kantonspolizei Zürich einen Schwerpunkt ihrer Arbeit auf präventive Ansätze im virtuellen Raum, um die digitalisierte Kriminalität nicht nur zu erkennen und zu bekämpfen, sondern wo möglich bereits schon an der Entstehung zu hindern.

Cyberkriminelle zielen meist auf den Menschen als grösste Schwachstelle im System. Nehmen Sie sich Zeit, die Gefahren im Internet zu verstehen. Schützen auch Sie sich vor digitalisierter Kriminalität mit unseren Präventionstipps.

Die Abteilung Cybercrime der Kantonspolizei Zürich verfolgt Straftäter, welche Delikte im digitalen Bereich verüben. Dabei geht sie insbesondere gegen Täter vor, die Computer von Unternehmungen, Privatpersonen oder der öffentlichen Hand angreifen.

Die zurzeit am häufigsten beobachteten Cyberphänomene sind Microsoft-Anrufe zum Nachteil von Privatpersonen sowie CEO-Frauds zum Nachteil von Unternehmungen.

Zusätzlich patrouilliert die Kantonspolizei Zürich im Internet und insbesondere im Darknet, um auch dort gezielt gegen Straftäter vorzugehen.